Günter Knippert folgt auf Horst Spickermann als Trainer der 1. Damen

Günter Knippert ist neuer Trainer der TKN-Damen. Horst Spickermann hatte die Mannschaft mitten in der Pandemie übernommen, die Wege trennten sich aber nach dem Abstieg. Mit Günter kann der TKN nun einen ebenso kompetenten und erfahrenen Nachfolger präsentieren. Der B-Lizenz-Inhaber bringt langjährige Erfahrung als Oberligaspieler und -trainer in den Verbänden Niederrhein und Westfalen mit. Seinen Schwerpunkt will er auf die individuelle Verbesserung der Spielerinnen und eine variable Abwehr legen.

Damenobfrau Wiebke Kiekbusch begründet die Entscheidung aus Sicht des TKN: „Günter hat eine klare Philosophie und Vorstellung zur Weiterentwicklung der Mannschaft präsentiert. Seine besonderen Stärken werden die Spielerinnen weiterbringen und machen den TKN zugleich attraktiver für Perspektivspielerinnen.“

Der 1. Vorsitzende Christian Gernhardt ergänzt: „Günters Handballphilosophie hat uns überzeugt. Persönlich passt er zum Team. Er wird seine handballerischen Ansprüche bei uns umsetzen können.“

Günter kommentiert seine neue Aufgabe mit einiger Vorfreude: „Ich habe die Mädels bereits in der abgelaufenen Saison beobachtet und ihr handballerisches Potential gesehen. Imponiert haben mir außerdem die mannschaftliche Geschlossenheit und Moral in der Abstiegssituation.“

Günter Knippert

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Starker Saisonstart, aber ausbaufähig

Nach einer packenden Aufholjagd fehlte das Durchhaltevermögen. Die erste Damenmannschaft des Turnerkreis Nippes verlor am Samstagabend den Saisonauftakt gegen einen starken SSV Nümbrecht mit 29:22 (15:14) im Bergischen.

Abklatschen, anfeuern, Torjubel – da waren sie wieder, diese Emotionen, die ein echtes Meisterschaftsspiel ausmachen. Nach einem Jahr pandemiebedingter Zwangspause stand das Team der ersten Damen wieder auf der Platte unter neuer Führung von Horst Spickermann. Drei Monate intensive Vorbereitung und viele Trainingsspiele sollten sich bewährt haben – doch zum Saisonauftakt erwartete die Mannschaft mit Nümbrecht ein echter Favorit auf die Meisterschaft.

Packende Aufholjagd

Zu Beginn der Partie setzte Nümbrecht sich zügig ab. Der Zugriff in der TKN-Deckung fehlt und vorne mussten sich die Tore hart erarbeitet werden. Doch in der 20. Minute wendete sich das Blatt – der Startschuss für eine packende Aufholjagd. Nachdem Nümbrecht mit 13:6 vorne lag, zog der TKN nach. Mit einer aggressiven Abwehr und erfolgreiche Abschlüsse durch Tempogegenstöße sowie der zweiten Welle kämpfte sich das Team zurück. Plötzlich war der TKN wieder im Spiel und ging mit einem Spielstand von 15:14 euphorisch in die Halbzeitpause.

Zehn starke Minuten sind zu wenig

Diese Aufholjagd hatte aber anscheinend auch an den Kräften gezehrt. Nach Anpfiff der zweiten Halbzeit nutzen die TKN-Damen die Überzahl nicht clever aus und die Gegnerinnen setzen sich in nur neun Minuten erneut mit einer Fünf-Tore-Führung deutlich ab. Besonders den starken Rückraum sowie die Rechtsaußen-Spielerin der Gegner bekam das Team um Horst Spickermann im gesamten Spielverlauf nicht in den Griff. „Nümbrecht gehört in dieser Besetzung sicherlich zu den Favoriten auf die Meisterschaft und war ein sehr fordernder Gegner. Zehn besonders starke Minuten reichen eben nicht gegen einen solchen Gegner, aber wir haben dennoch eine gute Leistung abgeliefert, die mich positiv-gespannt auf die kommenden Spiele blicken lässt“, resümiert Horst Spickermann die 60 Minuten. Mit Hinblick auf die kommenden Spiele müsse an der Abschlussschwäche sowie einer konstanteren Abwehrleistung über den gesamten Spielverlauf gearbeitet werden.

Die Chance, es besser zu machen und die Fortschritte auf die Platte zu bringen, besteht bereits beim Heimspiel am kommenden Samstag (11.09, 18 Uhr) gegen den HSV Bocklemünd.

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SC Fortuna Köln II – TKN Damen I 23:25 (8:13)

Ein unschönes Spiel, das überhaupt keinen Spaß gemacht hat. Also macht es auch keinen Spaß, den Spielbericht zu schreiben. Also gibt es heute nur eine abgespeckte Version der Dinge – völlig ohne Wertung. Wir reisten eh schon mit einer teilweise kränkelnden Rumpftruppe in die Südstadt – und kaum einer konnte sich unverletzt über die Zeit retten. Mit viel Kampfgeist und den letzten Kraftreserven holten wir den Auswärtssieg mit 25:23.

Es spielten: Ines, Scholzi, Maike, Yvi, Anne, Deli, Pia, Jenny, Jule.

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