TuS Ehrenfeld 65 – Turnerkreis Nippes ll 26:24 (14:11)

Die Luft wird eng.

Auch gegen den Nachbarn aus Ehrenfeld gelingt es nicht, das Ticket für die Aufstiegsrunde zu buchen.

Ab 18 Uhr am Samstagabend sahen die Zuschauer ein langsames und von den Schiedsrichtern fair gehaltenes Kreisligaspiel.
Der bessere Start gelang den Nippesern, die – trotz des ungewohnt harzfreien Balls – ihre Chancen und Räume zu nutzen wussten.

Über 3:6 (9.), 7:9 (16.) kam Ehrenfeld zu Sinnen und ging in der 21. Spielminute erstmals in Führung und sollte es lange bleiben.
Es entwickelte sich eine sehr sanfte Partie, bei der geringste Körperkontakte geahndet und bestraft wurden. So kam es auch nicht von ungefähr, dass Hendrik in der 48. Minute bereits zum dritten Mal zu einer kurzen Pause geladen wurde.

Die rote Karte sollte nachhallen. Nur 6 Minuten später gelang der Ausgleich (24:24) und es entwickelte sich eine spannende Schlussphase, die der TuS Ehrenfeld letztlich cooler runterspielte und beim Stand von 26:24 als Sieger vom Platz ging.

11:13 Punkte zählt der Turnerkreis 2 Spiele vor Ende der Meisterschaftsrunde und steht somit auf dem letzten Aufstiegsrunden-Tabellenplatz 8.
2 weitere Punkte aus den letzten 2 Partien könnten reichen, 4 würden definitiv reichen um in der Aufstiegsrunde mitzumischen.

Nichtsdestotrotz und auch trotz der 3 Niederlagen in Serie ist ein Aufwind zu spüren, der in der Auf- oder Abstiegsrunde durch die Rekonvaleszenten nochmals angepeitscht werden wird.

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Turnerkreis Nippes ll – RSV Rath-Reumar 26:27 (12:15)

Gegen Rath-Reumar wollte man mit einem Heimsieg den Anspruch auf die Aufstiegsrunde festigen.
Nach einem punktlosen, aber sehr starken Spiel gegen den 1. FC Köln in der Vorwoche schien das Selbstvertrauen und der Wille im Nippeser Lager auf gutem Kurs zu sein. Es sollte anders kommen.

Wurde man vom Coach unter der Woche noch über den aufsteigenden Trend des Gegners informiert und ausdrücklich davor gewarnt das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen, standen die Vorzeichen dieser Partie nicht vielversprechend.
Die Trikots waren eingesperrt. Die Zeit zum Aufwärmen verrinnte. Man überlegte, wer wie lange bis nach Hause braucht und dort wie viele Hosen in welcher Größe zur Verfügung hätte.
Plötzlich ging die Tür – unter Freudenjubel – doch auf.
Es sollte dieser eine Jubel gewesen sein.

Ein vom Niveau her eher unansehnliches Kreisligaspiel nahm nun also Gestalt an.
Über 4:3, 8:8, 10:12 ging es mit 12:15 für Rath-Reumar in die Kabine.

Die Gäste verschleppten das Tempo gut, spielten höchsteffizient und wussten ihren einzigen Rückraumschützen gekonnt in Szene zu setzen, sodass dieser letztendlich 11 Tore zum Auswärtssieg seiner Mannschaft beisteuerte.

Auf Nippeser Seite passte man sich – wie bereits eine Woche zuvor – dem Spiel des Gegners an, bloß gelang es im Gegensatz zu diesem nicht die herausgespielten Chancen auch zu nutzen.

Über 16:19 (38:29) und 21:26 (56:10) lief man die gesamte zweite Halbzeit einem mit der Zeit sichtlich erschöpften Gegner hinterher, schaffte es zu keinem Zeitpunkt ein eigenes Spiel aufzuziehen geschweige denn Takt vorzugeben.

Nichtsdestotrotz passt die Moral innerhalb der Mannschaft, sodass ein jeder zu jedem Zeitpunkt noch daran glaubte, die Partie drehen zu können.
Der 5:1-Lauf ab der 56. Minute kam leider zu spät. Die Partie endete 26:27.

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Punkte und Verletzungssorgen – Turnerkreis Nippes ll gegen TuS Opladen lll 27:24 (14:14)

Beim Aufwärmen war man auf Seiten des Turnerkreises etwas perplex, da die Opladener Mannschaft personell anders aufgestellt war als erwartet. Beide Mannschaften gingen zudem mit reduziertem Personal in die Partie – 12 Nippeser gegen 11 Opladener ließ der Spielbericht verlauten.

Ähnlich ausgeglichen gestaltete sich der Spielverlauf im ersten Durchgang. Nippes war dabei allerdings vom stark aufspielenden Lukas und seinen Rückraumabschlüssen abhängig und lief stets ein bis zwei Tore hinterher. Mehrere blitzsaubere Paraden in Folge vom bärenstark haltenden Martin ließen Opladen keine Möglichkeit davonzuziehen. Stattdessen gelang dem Team aus Nippes noch vor der Halbzeitsirene der Ausgleich. Mit 14:14 ging es in die Kabine.

Die Spielminuten 33.-40. sollten Opladen den Wind aus den Segeln nehmen. Der TK Nippes legte aus einer agilen und kämpferischen Abwehr heraus einen 7:0- Lauf hin. Als Belohnung zeigte die Anzeigetafel nach 40 gespielten Minuten ein Zwischenergebnis von 23:16. Eine Vorentscheidung sollte es jedoch nicht sein. Der die zweite Welle vorantreibende und in dieser Spielphase auftrumpfende Aaron brach sich im Eifer des Gefechts gleich 2 Mittelfußknochen und fehlte seinem Team anschließend sichtlich. Opladen schaffte es nochmal auf 3 Tore heranzukommen (52.), doch Nippes ließ nichts mehr anbrennen und brachte die Führung geschickt über Zeit zum 27:24 Endstand.

Als Fazit bleiben 2 wie immer wichtige Punkte, über die sich die Zweite natürlich sehr freut. Die Stimmung wird allerdings getrübt durch Verletzungssorgen. Nicht nur der Mittelfußbruch von Aaron, sondern zusätzlich auch die am Sonntagmorgen diagnostizierte distale Radiusfraktur an Lukas Handgelenk machen die Punkte zu teuer erkauften. Gute Besserung und hoffentlich schnelle Genesung daher an Aaron und Lukas!

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TKN II gewinnt hitzigen Kampf im Dünnwald

“Hauptsache es hat sich keiner verletzt!”

Unter diesem Motto stand das Auswärtsspiel des TK Nippes II beim Dünnwalder TV am 6. November. Fast schon nebenbei strich das Team von Trainer Jürgen Ott in Dünnwald mit einem deutlichen 25:16 zwei Punkte ein.

Die Partie wurde auf Bitten der Gastgeber spontan in den späten Samstagabend verlegt und von Schiedsrichter Daniel Horn erst um 19 Uhr angepfiffen. Dieser war nicht nur aufgrund der späten Arbeitszeit kaum zu beneiden. Als Solo-Referee angesetzt, bat Horn vorab um eine besonders faire Partie – vergebens. Beide Teams spielten von Beginn an körperlich. Es sollten Tränen fließen und rechtliche Schritte angedroht werden.

Aber der Reihe nach: Für den TKN II ging es beim rechtsrheinischen Außenseiter darum, nach zuletzt zwei Siegen wieder zurück in die Erfolgsspur zu finden. Der Coach rief deshalb einen Pflichtsieg aus – stellte aber zugleich klar, dass der keinesfalls ein Selbstläufer werden würde. Und er sollte Recht behalten. Seine Mannschaft kam zunächst überhaupt nicht gut ins Spiel. Vorne wurde einiges versemmelt. Hinten bekam die Abwehr den gegnerischen Mittelmann gar nicht in den Griff. Zum Spielstand von 9:5 nach einer Viertelstunde hatte die Nummer 3 bereits sechs Tore beigetragen. Dünnwald versuchte viel über Physis und Trickwürfe und hatte damit anfangs Erfolg. Zugleich wurde jedoch vom Anpfiff weg jede Aktion der Gäste lautstark beklagt. Noch in der ersten Halbzeit stellte Jürgen die Abwehr jedoch von 6-0 auf 5-1 um. Jannis nahm den Dünnwalder Mittelmann fortan unter seine Fittiche und ging diesem damit gehörig auf die Nerven. Mit Erfolg: Die Gastgeber konnten kaum noch flüssige Angriffe vortragen, versuchten es fast ausschließlich im Eins-gegen-Eins und bekamen sichtbar schlechte Laune, während der TKN Tor um Tor aufholte und das Spiel drehte. Eine unglücklicher Zusammenstoß zwischen Tommy und dem gegnerischen Kreisläufer löste in dieser aufgeheizten Stimmung einen kleinen Tumult aus. In dessen Zuge beteiligte sich leider auch der gegnerische Trainer an den unrühmlicher Pöbeleien der Hausherren – Bitter! Nippes ließ sich von diesem Schauspiel allerdings nicht anstecken, spielte unaufgeregt sein Ding durch und ging mit einem 14:11-Vorsprung in die Pause.

Nach Wiederanpfiff ging es genauso weiter. Zum sichtbaren Unmut der Heimmannschaft, deren Spieler nun zunehmend auch den Schiedsrichter mit lautstark in die Kritik nahmen. Das Publikum nahm diese Stimmung gerne auf und witterte gar eine Verschwörung. “Ich zeig’ Dich an!”, hieß es irgendwann von den Rängen. Sehr zur Freude der Nippeser Bank. Auf dem Parkett wurde inzwischen deutlich: Dünnwald gelangen in den ersten 20 Minuten des zweiten Durchgangs nur noch zwei eigene Treffer. Bei Nippes lief der Ball dagegen zunehmend flüssig und fand regelmäßig seinen Weg ins gegnerische Netz. Spätestens nach 50 Minuten war die Messe bei 13:24 gelesen. Zwei Punkte waren sicher, nun ging es nur noch darum auch die eigenen Knochen zu schützen und die verbalen Eskapaden des Gegners schmunzelnd hinzunehmen. Zum Abpfiff zeigte die Tafel dann einen 25:16 Sieg für den TK Nippes.

Das Sieger-Bier ließ sich die TKN-Truppe im Anschluss besonders gut schmecken. Für letzte Irritationen sorgte, dass man sich trotz Spielverlegung auf Bitten der Gastgeber selbst darum hatte kümmern müssen. Mit dem Sieg steht Nippes in der Kreisliga Mittelrhein mit 9:7 Punkten auf Rang Sechs. Es folgen zwei spielfreie Wochenende, bevor am 27. November (16 Uhr) TUS 82 Opladen III im Tälchen gastieren wird.

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TK Nippes ll – SC Fortuna Köln lll 19:29 (7:12)

Am großen Heimspieltag des TK Nippes startete die Partie der Reserve gegen Fortunas Drittvertretung ungewohnt um 14 Uhr. Bis zum 4:4 (10.) ergab sich ein offener Schlagabtausch, ehe Fortuna aus einer soliden Abwehr heraus zum 5:0-Lauf ansetzte und kontinuierlich den Vorsprung ausbaut. So ging es über 4:9 (18.) und 5:12 (24.) mit einem Zwischenstand von 7:12 in die Pause.

In der Abwehr schien alles in Ordnung, im Angriff aber musste etwas passieren – mit nur 7 Tore in 30 Minuten gewinnt man keine Partie. Mit einem Doppelschlag der SC nach der Pause, war der Turnerkreis bereits 3 Minuten nach Wiederanpfiff beim Stand von 8:16 gezwungen eine die nächste Auszeit zu nehmen. Diese sollte in soweit Wirkung zeigen, als dass die Gastmannschaft den Vorsprung nicht weiter ausbaute, zum Ärger der Nippeser aber verteidigen konnte. Die Partie schien damit in der 46. Minute beim Stand von 14:22 bereits vorentschieden. Der Körpersprache nach zu urteilen glaubte auch im Nippeser Lager niemand mehr an ein Wunder. Die Partie plätscherte dahin und SC Fortuna Köln lll gewann letztlich verdient mit 19:29.

Beim Turnerkreis hofft man nun auf die baldige Rückkehr des schmerzlich vermissten Innenblocks und baut im Training auf einen temporeichen Angriff mit ordentlich Druck auf die Abwehr samt dem Hunger Tore zu erzielen.

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Polizei SV Köln ll – Turnerkreis Nippes ll 31:25 (18:12)

Mit hoffnungsvoller Motivation ging es für die zweite Mannschaft des Turnerkreis Nippes in die Südstadt. Ein Sieg gegen den bis dato Fünft-Platzierten Polizei SV Köln ll würde ein Punktekonto von 9:3 bescheren und wäre in Anbetracht der Aufstiegsrunde richtungsweisend. 

Ohne den sonst so stabilen und wichtigen Mittelblock um Hannes, Hendrik und Marius (alle verhindert) ließ die Abstimmung sowie die Bereitschaft in der Abwehr um jeden Ball zu kämpfen zu Wünschen übrig. 
Die Torhüter wurden von der nicht vorhandenen Deckung im Stich gelassen und das Team des PSV wusste den doppelten Abwehr/Angriff-Wechsel auf Nippeser Seite gut auszunutzen. So wurden die temporeich agierenden Akteure der Südstädter über 4:1 (8.) und 9:3 (15.) zu gänzlich ungehinderten Toren eingeladen.

Im Angriff zählte der TK Nippes bereits ein halbes Dutzend freie Versuche, die weder Torhüter noch Aluminium streiften, sondern fahrlässig über oder neben dem Tor platziert wurden. In Konsequenz ging das Spiel über 14:7 (24.) mit einem Spielstand von 18:12 in die Pause. 

Vereinzelte Wechsel und taktische Maßnahmen brachten zwar den Willen zurück, fruchteten aber leider nur bedingt. Die nach wie vor fehlende Körpersprache der harmlosen Abwehr lud die Gastgeber schlichtweg dazu ein ihre Führung nach der Pause auszubauen. Von den singfreudigen Heimzuschauern angeheizt spielte die zweite Mannschaft vom Polizei SV ihren Stiefel souverän runter. Über 24:16 (42.) und 27:19 (50.) glaubte beim Turnerkreis allmählich niemand mehr an einen Punkt – geschweige denn zwei. 

Um einer Blamage zu entgegnen packte die Abwehr nun beherzt zu. Samir und Phillip im Tor gelang es nun mit Unterstützung ihrer Vordermänner mehrere Bälle zu parieren und die erste und zweite Welle nach vorne zu treiben, sodass die zweite Halbzeit insgesamt unentschieden endete.

Letztendlich gab es aber eine vor allem aufgrund der ersten Halbzeit verdiente Niederlage mit dem Endstand von 31:25.

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19:23 – Erster Saisonsieg für TKN II beim PSV II

Zum 5. Saisonspiel beim PSV II reiste die Zweitvertretung des Turnerkreises am 10. Oktober hoch motiviert. Nach guten Trainingsleistungen und dem ersten Punkt aus dem letzten Spiel sollte unbedingt der erste Sieg folgen!

Voller Tatendrang ging das Team von Trainier Jürgen Ott also ins Spiel, musste jedoch zunächst einen Dämpfer hinnehmen. Das erste Tor ging per 7-Meter an den PSV. Das jedoch sollte die letzte Führung der Gegner bleiben. Die Nippeser blieben ruhig und setzten das um, was man sich vorgenommen hatte: Konsequentes Nutzen der Spielzüge im Angriff und eine konzentrierte Abwehr. Belohnt wurde man vorne mit regelmäßigen Treffern, auch wenn das ein oder andere Mal frühzeitig Zeitspiel angezeigt wurde.
1:3 nach 9 Minuten
Die Angriffe des PSV wurden zwar sehr lange ausgespielt, allerdings konnte der Gegner gegen die gut stehende Nippeser Defensive oft nur suboptimale Abschlusssituationen finden. Diese waren dann leichte Beute für den extrem gut aufgelegten Martin im Tor – 47% gehaltene Bälle, darunter auch vier 7-Meter (Danke an Chefstatistiker Julius).
6:10 nach 22 Minuten
Gegen Ende der ersten Halbzeit zeigte der TKN dann doch ein paar Unkonzentriertheiten. Doch trotz 2-Minuten-Strafen und ein paar technischer Fehler im Angriff ging es mit einer Führung in die Pause.
9:12 zur Halbzeitpause

Zur zweiten Halbzeit waren die Nippeser dann wieder voll da und setzten die guten Ansätze der ersten dreißig Minuten weiterhin um. Vor allem die Abwehr bleibt ein Trumpf der Mannschaft.
11:15 nach 40 Minuten
Nach wie vor wurde es dem PSV extrem schwer gemacht zu guten Abschlüssen zu kommen. Vor allem Jannis auf der vorgezogenen Position störte den Spielaufbau der Heimmannschaft immer wieder empfindlich (musste allerdings 10 Minuten vor Schluss auch mit der dritten Zeitstrafe vom Feld). Insgesamt viermal in der zweiten Halbzeit kassierten die Nippeser 2-Minuten, wodurch der Gegner nochmal etwas rankam.
16:18 nach 53 Minuten
Jürgen schärfte in einer Auszeit seinem Team noch einmal ein worum es hier wirklich ging: „Bei Sieg gibts ’ne Kiste vom Brincks … und wir holen den ersten Saisonsieg!“ Bei einer solchen Motivation ist der Rest schnell erzählt: Konzentrierte Schlussminuten – Sieg – Kiste!
19:23 Endstand!

Für den Turnerkreis unterwegs: Martin Dieblich, Samir Jeddi (beide Tor), Felix Fischer, Jannis Bretthauer, Lucas Cronauge, Marius Manke-Reimers, Aaron Knafla, Hartmut Schmitz, Thore Hübert, Fynn Kirstgen, Lukas Güttke, André Kalenbach, Julian Radermacher, Jürgen Ott (Trainer), Julius Rannersberger (Chefstatistiker)

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23:26 Niederlage gegen Dünnwald – Man hätt’s besser machen können

12 September 2020 – Nippeser Tälchen. Am vergangenen Samstag stand für die zweite Mannschaft des Turnerkreis Nippes das erste Pflichtspiel seit der Corona-Pause an. Gegen den Dünnwalder TV zeigte das Team von Trainer André Kalenbach eine mittelmäßige erste Halbzeit. Das zu kurze Aufbäumen im zweiten Abschnitt führte dann zur ersten Saisonniederlage.

Von Beginn an ließ sich eine der Stärken aus der letzten Saison wiedererkennen: Der Abwehrverbund inklusive Torhütern zeigte sich grundsätzlich stabil. Diesmal jedoch mit zu vielen Aussetzern, die sich vor allem bei den gegnerischen Freiwürfen offenbarten. Schneller Seitpass, frei durch, Aufsetzer ins lange Eck. Immer wieder stellte dieses Kombination die gesamte Zweitvertretung des TKN vor Probleme.

Auch die Offensive des Turnerkreises war nur mit gemischten Gefühlen zu betrachten. Man brachte Dünnwald durch gute Spielansätze oder willensstarke 1gegen1-Situationen häufig in Bedrängnis. Symbolisch dafür stehen 6 Siebenmeter für den TKN allein in Halbzeit eins, von denen 5 verwandelt wurden. Leider ließ sich auch die Schattenseite der letzten Saison wiedererkennen: Die Chancenverwertung und eine mit der Spieldauer zunehmende Häufung von technischen Fehlern. Dadurch konnten neben den Siebenmetern nur 5 weitere Tore aus dem Spiel erzielt werden.

Leistungsgerecht konnte sich in der ersten Halbzeit keine Mannschaft absetzen und die Zeitnehmer zählten sehr gleichmäßig bis zum 10:11-Halbzeitstand hoch.

In der zweiten Hälfte des Spiels waren es dann zunächst die Gäste, die etwas wacher aus der Kabine kamen (11:14 – 33 Min). Zwar kam der TKN durch Balleroberungen und anschließenden Tempogegenstößen wieder ran und ging sogar in Führung (20:18 – 50 Min). Eine 2-Tore-Führung, der jedoch 4 Minuten Rückfall in die Probleme der ersten Hälfte und dann ein 2-Tore-Rückstand folgten (20:22 – 54 Min). In der Schlussphase misslang dann der Versuch mit schnellen Abschlüssen wieder auszugleichen. Zwei Sekunden vor Abpfiff traf Dünnwald zum 23:26 Endstand – der höchsten Führung des Spiels.

Was bleibt ist die Gewissheit, dass ein Heimsieg nicht nur wichtig, sondern auch mit dem vorhandenen Personal durchaus möglich gewesen wäre. Die Chance es besser zu machen gibt es dann am nächsten Samstag beim 1. FC Köln.

Für den TKN II spielten: Samir, Leandro (beide Tor), Felix (5 Tore / 2 davon Siebenmeter), Thore (5/3), Hannes (5), Hartmut (3), Julian (2), Jannis (1), Dennis (1), Fynn (1), Dominik, Sean, Severin, Marius

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Alte Stärken und alte Schwächen – TKN II verliert mit 15:20 gegen die Kangaroos

Nach dem letzten Spiel hieß es beim Heimspiel der Zweitvertretung des Turnerkreises am Sonntag gegen den HC Cologne Kangaroos vor allem eines: Besinnen auf die eigenen Stärken und hinten wieder sicher stehen. Gesagt, getan – nach 10 Minuten stand nur ein Gegentreffer zu Buche, nach 25 Minuten nur sechs und nach 30 Minuten nur acht. Bissigkeit in der Zweikämpfen, wenig Platz für die Angreifer der Kangaroos und ein starker Rückkehrer Samir machten es den Gästen enorm schwer zum Torerfolg zu kommen. Allerdings trat auch eine der Schwächen der bisherigen Saison wieder auf – die Abschlussschwäche vor dem gegnerischen Tor, in extremer Form. Gute Torchancen und vor allem die vielen Tempogegenstöße nach Ballgewinn in der Abwehr scheiterten zu häufig an Torhüter oder Aluminium. Die vollen Spielstände der ersten Halbzeit klingen: 3:1 nach 10 Minuten, 6:6 nach 25 Minuten und 7:8 zur Pause.

Die Mannschaft von Trainer Jürgen ließ sich durch die eigenen Fehlwürfe zunehmend aus dem Konzept bringen. Unkonzentrierter Start in die zweite Halbzeit – 9:12. Wer dann durch Auslassen von 7-Metern und Tempogegenstößen in 20 Minuten nur ein einziges Tor wirft, der muss schon froh sein, wenn er nach 54 Minuten mit 10:17 noch glimpflich davonkommt. Ein letztes Aufbäumen zeigt was möglich gewesen wäre. Die Nippeser werfen in den verbliebenen 6 Minuten fünf Tore – das entspricht 50% der bis dahin geworfenen Tore.

Endstand 15:20. Mit fünf Toren Differenz verloren, nachdem man vier 7-Meter und zahllose Tempogegenstöße liegen gelassen hat. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass man sich mal wieder unter Wert verkauft hat. In den nächsten Spielen wird es darauf ankommen die starke Abwehr endlich mal in Punkte umzuwandeln.

Für Nippes spielten: Samir (Tor), Georg (5), Dominik (3), Hartmut (2), Jonathan (2), Lutz (1), Hannes (1), Felix (1), Jannis, Lukas, Aaron, Piet

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18:29 TKN II mit klarer Heimniederlage gegen 1. FC Köln

Das Statement aus dem letzten Spielbericht bleibt bestehen: Mit einer Leistung wie bei der Niederlage gegen die SC Fortuna kann man gegen viele Mannschaften punkten. Am vergangenen Samstag gelang es der Nippeser Zweitvertretung jedoch nicht eine solche Leistung erneut abzurufen. Das Resultat war eine klare Niederlage gegen den 1. FC Köln.

Dabei ging es in den ersten fünf Minuten noch ausgeglichen, aber verhältnismäßig torreich zu (4:4). Der Rest der ersten Halbzeit hingegen gestaltete sich dann eher im Sinne von Pleiten, Pech und Pannen. Unaufmerksamkeiten in der Defensive, Fehlwürfe und technische Fehler im Angriffsspiel führten zu einem 9:16 Rückstand zur Pause. Zufrieden mit der eigenen Leistung konnte das Team von Trainer Jürgen nicht sein.

In der zweiten Halbzeit gelang es dann zwar defensiv besser zu stehen, die Chancenverwertung blieb jedoch mäßig auch aufgrund des FC-Torhüters. Aus 12:18 wurde ohne eigenes Tor ein 12:24 Mitte der zweiten Halbzeit. Einer kurzen Phase, in der der Abstand verkürzt werden konnte (18:26) folgte eine offenere Deckung in den letzten Minuten und somit auch der Endstand 18:29.

Für Nippes spielten: Leandro (Tor), Hartmut (4), Aaron (3), Julian (3), Felix (2), Dominik (2), Andre (2), Lutz (1), Thore (1 – eigentlich 2 aber wo der zweite Treffer (#RückraumpeitscheVonAußen) abgeblieben ist bleibt leider unklar), Hannes, Piet

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